Mein Leben

Hallo, ich bin der Eddy von der Wolfskuhle
Hier möchte ich ihnen von meinem Leben erzählen...
Als Welpe wurde ich von meiner Züchterin nach Bremen verkauft, dort wurde ich aber gar nicht gut behandelt. Ich wurde geschlagen und getreten. Ich hatte vor alles und jeden fürchterliche Angst.
Irgendwann brachten sie mich total verängstigt zur Züchterin zurück.
Meine Züchterin verkaufte mich aber bald weiter, nach Verden (Aller), dort wäre ich aber fast in der Aller ertrunken.
Beim Spazierengehen lief ich ohne Leine und aus Angst vor dem Mann lief ich einfach ins Wasser (blöderweise konnte ich in dem starken Gewässer nicht schwimmen und musste gerettet werden).
Mein neues Herrchen hatte mich ausgesucht, denn das Frauchen wollte gar keinen Hund, allerdings war ich von meinen Vorbesiztern so verängstigt das ich auch Angst vor dem neuen Herrchen hatte und mich nicht anfassen ließ.
Darüber war mein neues Frauchen so erbost (da sie ja sowieso keinen Hund haben wollte), dass sie mich nach 14 Tagen zu meiner Züchterin zurück brachten.
Dann am 02.08.04 kam eine Familie die einen Rauhhaardackel Welpen kaufen wollten.
Mitten in den Verhandlungen schlich ich mich ängstlich, doch voller Neugier, ins Geschehen. Als mein jetziges Frauchen mich entdeckte war die Welpe sofort vergessen, denn sie wollte nur noch mich (und das obwohl sie gar keinen Rüden und schon garnicht einen Langhaardackel haben wollte).
Mein Frauchen regelte sofort alle Formalitäten und nahm mich noch am selben Tag mit.
Ich muss allerdings gestehen, dass ich der ganzen Sache nicht traute, schließlich wurde ich ja schon zweimal zuvor schwer entäuscht!!!
Als wir dann zu Hause waren, war mein erster weg unter das Sofa,wo ich mich fast 14 Tage aufhielt (außer Nachts zum fressen und saufen), mit viel zureden und Geduld schaffte man es am Tag mich dazu zu bewegen nach draußen mitzukommen.
Nach 14 Tagen traute ich mich zum ersten mal alleine unter dem Sofa hervor und siehe da mir passierte nichts.
Ich wurde zu nichts gezwungen, man ließ mir alle Zeit der Welt um mich einzuleben. Ich merkte dann schnell das ich hier einfach Hund sein darf. Hier darf ich mit allen Macken und Albernheiten leben ohne das mir jemand böse ist.
Ich habe mittlerweile meine Angst überwunden (nur bei fremden Männer bin ich noch sehr Misstrauisch).
Ich gehe jetzt wieder gerne zu Austellungen und bin zu Hause der größte Kasper (wegen meinen Spinnereien nennt mein Frauchen mich liebevoll "Diva").
Jetzt bin ich mit unserem Schelm der Rudelführer.
Gruß euer

Eddy von der Wolfskuhle
